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Offener Brief an JVA-Direktor Naegeli

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 3/4/2018 15:15:16

Sehr geehrter Herr Direktor Naegeli,
Weil Sie mir angedroht haben, keinen Brief von mir mehr zu lesen,
, kann ich Ihnen nur noch öffentlich mitteilen, was ich Ihnen sagen möchte.
Hier Worte aus Ihrem letzten Mail: Ihre fortwährenden Beschuldigungen ("vorschriftswidrige Schikanen") und Unterstellungen ("fehlende Menschlichkeit", "fehlenden Interesse") dienen der Sache nicht. Es ist nur unserer absolut professionellen Haltung zu verdanken, dass dies keine Auswirkungen auf den Umgang mit den uns anvertrauten Menschen hat. Nach meinem Erleben reagieren Sie sich nur an einer Person ab, deren Namen Sie kennen. Geht das so weiter,  werde ich In Zukunft Ihre Mails weder lesen, noch beantworten.Freundliche Grüsse, Andreas Naegeli,
Kanton Zürich, Direktion der Justiz und des Innern, Amt für Justizvollzug, Justizvollzugsanstalt Pöschwies")

  • Es sind keines wegs ungerechte "fortwährende" Beschuldigungen, die ich in meinen Briefen an Sie geschrieben habe.

  • Es geht wirklich um "vorschriftswidrige Schikanen"  und "fehlende Menschlichkeit", die Beat Meier erdulden muss sowie  am "fehlenden Interesse"  seiner Betreuer einen menschenwürdigen Umgang mit ihm zu pflegen.


Sie schrieben:"
Es ist nur unserer absolut professionellen Haltung zu verdanken, dass dies keine Auswirkungen auf den Umgang mit den uns anvertrauten Menschen hat."
Ich kann Ihnen nicht verübeln, wenn Sie von Ihren Angestellten glauben, dass sie sich absolut professionell verhalten. Aber es wäre an Ihnen, sich immer mal wieder selbst zu informieren, ob Ihre Leute sich wirklich so verhalten und es nicht eher negative Auswirkungen auf die ihnen anvertrauten Menschen hat. Ich weiss, dass Beat Meier sich trotz allem, was  er zu erdulden hat, sehr rücksichtsvoll sowohl gegenüber seinen Betreuern wie auch gegen seine Mitgefangenen verhält.
Doch er muss (zu) oft unter unprofessionellem Verhalten durch seine Betreuer leiden.
Sie wollen dies aber nicht zur Kenntnis nehmen und haben ihm auf seine Briefe nur mit Floskeln geantwortet  , (wie Sie es auch mir gegenüber getan haben) und sind nicht auf seine konkreten Beispiele von erlebten Schikanen eingegangen.
Ich stelle mir vor, dass Ihr Amt nicht nur viel Kraft und Einsatz im Umgang mit Ihren Angestellten und Gefangenen fordert, sondern auch funktionell und politisch unter kritischer Beobachtung steht.
So ist nicht verwunderlich, wenn Sie sich in erster Linie aus persönlichem Interesse so verhalten, dass Sie Ihren Posten nicht gefährden. Und das bedeutet wohl, dass Sie sich zuerst den politischen Vorstellungen eines solchen Amtes unterstellen, (wie z.B. widersprüchlicherweise von Ihnen zu verlangen, Empfehlungen über die Weiterführung einer Verwahrung abzugeben), bevor Sie auf die Wünsche und Beanstandungen der Gefangenen in Ihrer Anstalt reagieren.
Dass aber die Politik unter grossem Druck steht durch die zum Teil sehr gegensätzlichen Vorstellungen im Volk zur Praxis in der Justiz, muss Ihnen ja bewusst sein und dürfte nicht dazu führen, Ihre eigentliche Aufgabe zu vernachlässigen zugunsten der Zuriedenstelllung
der widersprüchlichen Vorstellungen im Volk und in der Politik.
Sie schreiben: "Nach meinem Erleben reagieren Sie sich nur an einer Person ab, deren Namen Sie kennen."  
Ja , ich kenne nun eben Beat Meier und habe speziell durch ihn Einblick in den Alltag eines in der Pöschwies (zu Unrecht!) gefangen gehaltenen Menschen. Sie können mich auch nicht von meiner Absicht abbringen, dass weder Beat Meier noch sonst ein Verwahrter in diese Anstalt gehört und sie nicht wie Strafgefangene (oder nachweisbar noch strenger als solche) behandelt werden dürfen.
Auch wenn Sie sich - gemäss Aussagen in den Medien von Ihnen - scheinbar bewusst sind, dass in der Praxis nicht alles so ist, wie es sein sollte, sehe ich kaum etwas das Sie seit Ihrem Amtsantritt zugunsten mindestens eines menschenwürdigeren Alltags der Verwahrten in Ihrer Anstalt unternommen haben.
Letztes Beispiel der gesetzeswidrigen Schikanen, die Beat Meier zu ertragen hat, ist die Verweigerung der von ihm gewünschten Nachholung der Matura durch einen Fernkurs. Die Schuld der Verweigerung wird zwar von Ihrer Institution der Leitung der Fernkurs-Firma zugeschrieben. Der Chef dieser Firma hat Beat Meier - nach einem von der Pöschiwies verlangten persönlichen Treffen mit dem für die Ausbildung zuständigen Verantwortlichen der Anstalt -  mitgeteilt, dass aus organisatorischen Gründen ein solcher Fernkurs für ihn nicht möglich sei.
Beat Meier hatte aber schon vor diesem Treffen mit einer Mitarbeiterin dieser Fernkurs-Institution alle Einzelheiten abgeklärt und eine Zusage erhalten mit allen Details, wie er seine Ausbildung trotz den erschwerenden Umständen durch seine Gefangenschaft  in Angriff nehmen könne. Er hatte auch bereits verbindliche Zusagen von Freundinnen und Freunden, die ihm das Studium finanzieren wollten. Er bekam auch die Anmeldeformulare zugeschickt  und hatte sich per Brief bereits angemeldet. Dieser Brief wurde aber in der Pöschwies zurückgehalten und nie der Post übergeben.
Die Absage kam also nach der Besprechung in der Pöschwies, an der Beat Meier unverständlicher weise nicht teilnehmen durfte, und widerspricht den vorherigen Abklärungen mit der Angestellten dieser Fernkurs-Institution und verstösst auch gegen die gesetzlichen Bestimmungen, dass Gefangenen ermöglicht werden muss, sich weiterzubilden.

Das wissen Sie genau und Sie bleiben Beat Meier eine Antwort schuldig, wie Sie sich aus diesem gesetzeswidrigen Verhalten herausreden können....

Mit nachdenklichen Grüssen, Martin Joos     


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Der Fall Thomas N.

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 13/3/2018 16:12:27
Den Prozess gegen "Thomas N.", den Vierfach-Mörder von Rupperswil, bringe ich hier zum Thema, weil er nicht nur wegen diesen schrecklichen Mordtaten angeklagt ist, sondern vor deren Ausführung sein jüngstes Opfer sexuell "misshandelt" hat. Den Prozess gegen "Thomas N.", den Vierfach-Mörder von Rupperswil, bringe ich hier zum Thema, weil er nicht nur wegen diesen schrecklichen Mordtaten angeklagt ist, sondern vor deren Ausführung sein jüngstes Opfer sexuell misshandlet hat.

Aktuelles zu "Beat Meier"

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 10/3/2018 13:46:24
Das Bundesgericht hat geurteilt. Diese erneute Abweisung eines sehr wohl begründeten Gesuches vor unserem höchsten Gericht gibt nicht nur zu denken, sondern vertieft in mir (und vielen Mitfühlenden...) einmal mehr die Ohnmacht und die Hilflosigkeit sich gegen solche UngeRECHTigkeit wehren zu können.

«10 Prozent sind untherapierbar»

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 24/2/2018 17:46:47
Das private Forensische Institut Ostschweiz (Forio) engagiert sich schwerpunktmässig für die Verhinderung von Pädophilen-Delikten. Der Titel bezieht sich auf das Therapiangebot des privaten Forensischen Instituts Ostschweiz (Forio), das sich sich schwerpunktmässig für die Verhinderung von Pädophilen-Delikten engagiert.

Düstere Aussichten...

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 14/2/2018 19:38:41
Tags: MangasKipoBeierJungsforumBundesgericht
Düstere Aussichten! Aber keineswegs unrealistisch! Ich kenne mich zwar neben Informationen im "Jungsfgorum" und in weiteren Medien, aber auch durch persönliche Kontakte in Deutschland mit Betroffenen in Freiheit und in Haft nicht weiter aus, wie das in Deutschland läuft. Aber Gabriel befürchtet, sehe ich als durchaus mögliche Entwicklung an und befürchte, dass es auch in der Schweiz noch weiter in diese Richtung geht. Die Beier-Seuche hat sich ja auch hier schon gut etabliert. Und was Bilder betrifft, ist die Schweiz ja schon weiter...

Muss Kunst korrekt sein?

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 11/2/2018 14:06:03
Und die grösste Anmassung der selbsternannten Tugendschützer besteht darin, jedem Einwand von vornherein die Legitimation abzusprechen. Wer den potenziellen Sexismus hinter ein paar harmlosen Gedichtzeilen nicht spürt, ist entweder ein Mann und damit ohnehin nicht satisfaktionsfähig. Oder hat, vielleicht noch schlimmer, keine Empfindung für das, was man mit dem modischen Kampfbegriff als strukturelle Gewalt bezeichnet. Gegen Agitation hat Vernunft einen schweren Stand. «Weg mit allem, was stört», heisst die Devise der politisch korrekten Bilderstürmer. Was einmal gedichtet wurde, lässt sich zwar nicht mehr aus der Welt schaffen. Aber wenigstens aus den Augen.

Basler Pädophile wollen keine Therapie

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 16/1/2018 15:10:39
Tags: PräventionstherapieHenningHachtelMarcGraf
Basler Pädophile wollen nicht in die Therapie – nur zehn haben sich freiwillig gemeldet "Die Bilanz ist ernüchternd. Seit knapp vier Jahren bieten die Universitären Psychatrischen Kliniken (UPK) eine Präventionstherapie für Pädophile an. Die Idee: Männer mit einer sexuellen Vorliebe für Kinder sollen nicht erst behandelt werden, wenn sie straffällig geworden sind. Die Hoffnung, wonach sich viele Freiwillige melden würden, hat sich nun aber zerschlagen. Lediglich zehn Pädophile haben seit 2014 aus freien Stücken entschieden, sich in Behandlung zu begeben. Henning Hachtel, Leitender Arzt der UPK-Erwachsenforensik, räumt ein, dass er sich vom Pilotprojekt mehr erwünscht hätte."

GeRECHTigkeit??!

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 30/12/2017 18:10:05
Fragen am Ende eines Jahres, die schon lange auf eine menschengeRECHTe Lösung warten: GeRECHTigkeit???! Ist es geRECHT, Menschen vorsorglich einzusperren, weil sie einmal etwas getan haben, das nicht den Normen der Gesellschaft entsprach?

Schweizer (Un-)Recht!

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 8/12/2017 15:27:52
Wieder komme ich auf die Situation des in der Pöschwies in Regensdorf Verwahrten Beat Meier zu sprechen. Es geht um einen "Vollzugsbericht", mit dem weiteren Vermerk: "Bericht/Empfehlung für die bedingte Entlassung aus der Verwahrung Art.64 StGB" Ausgestellt wurde dieser Bericht von Thomas Honegger, dipl. Souialarbeiter in der Justizvollzugsanstalt Pöschwies.

Ein Mädchenbild von Balthus!

Herausgegeben von tinjo in WORTE ZUM TAG · 6/12/2017 18:26:39
Tags: Balthus
Museum trotzt Protesten gegen Mädchen-Gemälde «Therese, täumend»: Das Gemälde hat der Maler Balthus 1938 geschaffen.
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